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Motorradanhänger

Stand: 11.04.2016

Bis vor kurzem diente mir ein Stema MT500 AS1 zum Motorradtransport. Wenn man diesen Hänger im Heckbereich etwas verstärkt, kann man hiermit günstig und sicher ein Motorrad transportieren. Er hat mich bis nach Südfrankreich begleitet. Auf französischen Autobahnen hat man auch bei 130 km/h kein ungutes Gefühl. Er hat allerdings einen Nachteil, der bei langen Strecken nervt. Durch die kleinen 8-Zoll Reifen ruckelt er ständig an der Kugelkupplung, was sich auf das Zugfahrzeug überträgt. Daher meine Entscheidung, ihn wieder zu verkaufen.

Ein einfacher Fahrradträger fürs Autodach lässt sich leicht auf den Quertraversen des Hängers montieren und nimmt das Moutainbike sicher auf.

Eine zusätzliche Querstrebe entlastet den Leuchtenträger.

Eine Alubox nimmt nützliches Zubehör wie z. B. Spanngurte auf.

Da die Kinder inzwischen groß sind, habe ich auch unseren Stema HP750 Reiseanhänger verkauft. Nun leben wir auf dem Lande und da braucht man einen Anhänger um das Kaminholz zu holen, für den Grünabfall, etc.. Aus diesem Grunde habe ich einen Neptun Motorradanhänger, der über die französische Marke Trigano verkauft wird, erworben.
Dieser Anhänger hat eine sehr niedrige Ladekante, 13-Zoll Bereifung und lässt sich durch seine abklappbare Deichsel bei Nichtgebrauch senkrecht an die Wand stellen. Nachgerüstet mit einer Siebdruckbodenplatte (auf Maß geschnitten beim örtlichen Holzgroßhändler, 1,30x2,07m), demontierbaren Bordwänden (Eigenbau) und einer Flachplane (Maßanfertigung über EBAY) versieht er jetzt überwiegend seinen Dienst für alles rund um das Haus. Im Bedarfsfalle ist er in etwa 5 min. zum Motorradanhänger umgebaut. Selbstverständlich hat er eine Tempo-100 Zulassung bekommen!    

 

Zur schnelleren Demontage der Standschiene, habe ich von unten zwei Gewindeplatten an die Bodenplatte geschraubt.

Die Bordwände werden mit 8mm-Schrauben an einem 4x6cm Winkelprofil verschraubt, das zwischen Anhängerrahmen und Siebdruckplatte liegt. Das Winkelprofil stammt aus dem Programm für Schwerlastregale.

Die Bordwände stammen von einem verunfallten Anhänger. Diese konnte ich für kleines Geld beim Händler des Hängers bekommen. Sie wurden entsprechend gekürzt und neu vernietet.